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Pressemitteilungen

Begegnung im September 2018

Verkehr im Mittelpunkt der Begegnung im September

UVM-Vorsitzender Jens van der Walle:
Wirtschaft ist ausgehungert nach guten Nachrichten beim Thema Verkehr!

Der Vorsitzende des UVM setzt beim sechsspurigen Neubau der Rader Hochbrücke große Hoffnungen in die Kompetenz der DEGES: ein verlässlicher Zeitplan ohne Friktionen ist zwingend erforderlich.

Rendsburg/Büdelsdorf. Im Rahmen der 28. Begegnung im September des Unternehmensverbandes Mittelholstein begrüßte die Unternehmerschaft der Region den Bereichsleiter der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH, Bernd Rothe, der zum Thema „Verkehrspolitische Herausforderungen“ sprach.

In seiner Einführungsrede vor über 250 geladenen Gästen aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens wies der Vorsitzende des Unternehmensverbandes Mittelholstein e.V., Jens van der Walle, darauf hin, dass die Nerven wegen der Unternehmen in der Region wegen der Verkehrssituation blank liegen: „Viel zu lange dauert die Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels mit ständigen Staus. Auch der Ausbau des Nord-Ostsee-Kanals verzögert sich. Die Schwebefähre wurde zerstört und fällt auch für die nächste Zeit als Querung über den Nord-Ostsee-Kanal genauso aus, wie die viel zu häufigen defekten Rolltreppen. Erste Betriebe werden in der Region gar nicht mehr angefahren von Speditionen und wenn, dann nur mit einem Aufschlag aufgrund der langen Staus und Wartezeiten. Im Volksmund „Rendsburg-Euro“ genannt.“

Der Vorsitzende des Verbandes machte in seiner Einführung darüber hinaus deutlich, dass die Verkehrsmisere auch den Fachkräftemangel verschärfe und den Wirtschaftsstandort insgesamt gefährde: „Mitarbeiter kündigen, weil sie sich nicht ständig erklären wollen, warum sie zu spät kommen und sich dem täglichen Stress vor und nach dem Kanal-Tunnel nicht aussetzen wollen. Erste Betriebe haben bereits ihre Zukunftsinvestitionen nicht mehr in dieser Region, sondern südlich der Elbe umgesetzt. Wir wollen im Radio nicht mehr die Negativwerbung für unsere Region hören, wenn es da heißt, man solle den Wirtschaftsraum Rendsburg weiträumig umfahren!“

Der Vorsitzende des Unternehmensverbandes machte außerdem deutlich, dass der nunmehr geplante 6-spurige Ersatzbau ein positives Signal aus der Politik sei, welches der Verband stets gefordert hatte. Er trug die Hoffnung der Region vor, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung mit der Sanierung des Rendsburger Kanaltunnels fertig sei, bevor der Ersatzbau der Rader Hochbrücke beginne. Anderenfalls erwarte er ein Verkehrschaos, welches sich bereits in der Vergangenheit bei Verkehrsbehinderungen auf einer der lebenswichtigen Verkehrsadern gezeigt habe.

Die 28. Begegnung im September mache deutlich, dass die Politik, Wirtschaft Verwaltung, Kirchen und Gewerkschaften – die Region insgesamt – zusammensteht und der DEGES die Unterstützung beim Ersatzbau der Rader Hochbrücke zusagt.

Der Unternehmensverband Mittelholstein e.V. ist das Sprachrohr des Mittelstandes in der Region und vertritt über seine mehr als 500 angeschlossenen Mitgliedsunternehmen mit knapp 50.000 Beschäftigten die wirtschafts- und sozialpolitischen Interessen der Unternehmerschaft gegenüber Politik und Verwaltung. Die Begegnung im September, die zum 28. Mal seitens des Unternehmensverbandes durchgeführt wurde, wendet sich an Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung, Bundeswehr, Kirchen und Medien und gehört zu den gesellschaftspolitischen Höhepunkten im Veranstaltungskalender der Region.

24.09.2018

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Download des Vortrages von Bernd Rothe, DEGES als PDF

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