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Geschichte des Unternehmensverbandes

Die Entwicklung vom "Arbeitgeber-Verband Rendsburg" zum "Unternehmensverband Mittelholstein e.V."

von Jochen Hahne

Mit der Erinnerung an die im Februar 1905 erfolgte Gründung eines ersten Arbeitgeberverbandes in Rendsburg ehrt der "Unternehmensverband Mittelholstein e.V." zugleich Persönlichkeiten, die sich seinerzeit für die gemeinsamen Interessen der Unternehmer und darüber hinaus für das allgemeine Wohl einsetzten: den Bauunternehmer Senator Hermann Koth, den Reeder Konsul Paul Entz, den Fabrikanten Peter Hermann Eggers, um nur einige Namen zu nennen. Dass es sich um einen ersten Verband dieser Art in Rendsburg handelte, lässt sich aus dem Vereinsregister nicht nachweisen, weil der Verband bis zum Jahre 1914 bestanden hat, ohne eingetragen zu sein. Es stand auch nicht in der Zeitung, dem "Rendsburger Wochenblatt", das in jenen Tagen über den russisch-japanischen Krieg berichtete; über den Herero-Aufstand in Deutsch-Südwestafrika; über den großen Bergarbeiterstreik im Essener Gebiet; über zwei Schwestern, die, obgleich von schwarzen Eltern geboren, unterschiedlicher Hautfarbe waren und auch in Rendsburg zur Schau gestellt wurden.

Bei dem Ausstand in Essen handelte es sich um einen der großen Bergarbeiterstreiks an der Ruhr, an dem diesmal 220.000 Bergleute, 87% der Untertage-Belegschaft, beteiligt waren. Für die weitere Entwicklung ist bedeutend, dass, wie bei dem Streik der Textilarbeiter in Crimmitschau 1903, weite Bereiche der Öffentlichkeit auf Seiten der Bergarbeiter standen. Das führte trotz der Beendigung des Streiks durch die Gewerkschaften zu gesetzgeberischen Initiativen auf sozialpolitischem Gebiet. Die Konfliktparteien begannen auch zunehmend, in Tarifverträgen, in denen die einen wie die anderen zuvor eine zu große Annäherung an die jeweils andere Seite befürchteten, Möglichkeiten der Befriedung zu erkennen. Damals wurde auch diskutiert, die Brisanz der Konflikte durch die Einrichtung von ‚Arbeitskammern' zu entschärfen, "die namentlich bei sozialwirtschaftlichen Fragen und Erhebungen zu gutachterlichen Äußerungen herangezogen werden, wobei an gemeinsame Gutachten sowie an die Erstattung in Separation gedacht ist" (Rendsburger Wochenblatt, 15.02.1905).

Den zu jener Zeit bestehenden Verbänden war Pressearbeit gewiss noch fremd. Überhaupt waren Verbände dieser Art nicht im Bewusstsein der Öffentlichkeit. In der ab 1902 erscheinenden gerühmten sechsten Auflage von "Meyers Großes Konversations-Lexikon" sucht man "Arbeitgeberverbände" als eigenständiges Stichwort vergebens. Indessen ist unter den spärlich erhaltenen Archivalien des Verbandes ein Protokoll der Gründungsversammlung bewahrt, das, im Kontext der sozialpolitischen Ereignisse und im Rahmen der in diesen Jahren sich vermehrt gründenden Arbeitgeberverbände gelesen, ein Erstgeburtsrecht erkennen lässt. Wohlgemerkt: eines ersten Verbandes mit einer sozialpolitischen Aufgabenstellung; Handelsverbände und Handwerksorganisationen bestanden dagegen bereits früher. In Norddeutschland waren Arbeitgeberverbände entstanden: 1890 in Altona; 1897 in Lübeck; 1898 in Flensburg; 1901 in Kiel. In Schleswig bildete sich 1902 eine Vereinigung Schleswigscher Arbeitgeberverbände, die die verschiedenen örtlichen überfachlichen Verbände in sich vereinigte.
Es mag sein, dass für die Rendsburger Unternehmer der Bergarbeiterstreik an der Ruhr auslösendes Motiv für die Gründung ihres Verbandes war.

Erst neun Jahre später wurde der Rendsburger Verband in das Vereinsregister beim königlichen Amtsgericht in Rendsburg als "Arbeitgeber-Verband Rendsburg e.V." eingetragen. Damit erlangte er zwar die volle Rechtsfähigkeit, aber keine Garantie für eine dauernde Existenz. 1934 nämlich wurde der Verband von Staats wegen liquidiert. Er verschwand ebenso von der Bildfläche wie die Gewerkschaften. Die Belange der am Arbeitsleben Beteiligten wurden in der "Deutschen Arbeitsfront" organisiert und der nationalsozialistischen Ideologie unterworfen.

Die alliierte Gesetzgebung gestattete nach dem Kriege nur sehr zurückhaltend die Neugründung von Verbänden, aber die gemischtgewerblichen Verbände hatten es leichter als die Fachverbände. In Rendsburg wurde ein sozialpolitischer Verband 1947 neu gegründet, der "Arbeitgeber-Verband Rendsburg e.V.". Die Namensgleichheit mit dem Erstgeborenen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich rechtlich gesehen um einen neuen Verband handelte, nicht um einen Rechtsnachfolger, nicht um eine Filiation des alten, 1934 aufgelösten. Gleichwohl ist es vollkommen berechtigt, von einem zwar gelegentlich unterbrochenen, aber tatsächlich ungebrochenen Strom einer mittlerweile ehrwürdigen Tradition zu sprechen, in der die Verbände alter und neuer Prägung emotional miteinander verknüpft waren und es bis heute sind. Und infolgedessen kann man auch mit Recht von einem 100jährigen Jubiläum der sozialpolitischen Interessenvertretung der Unternehmerschaft in der Region sprechen.

Dieses Gefühl, in der Tradition zu stehen und ihr verpflichtet zu sein, wurde sichtbar, als der "Unternehmensverband Rendsburg/Neumünster" 1985 in einer Festveranstaltung den 80ten Jahrestages der Gründung feierte. Zuvor hatte man 1964 des 50ten Jahrestages, gerechnet vom Jahr der Erlangung der Rechtsfähigkeit, gedacht. Diese Tradition wird besonders dadurch deutlich, dass sie gelebt wird von Unternehmen und Unternehmerfamilien, die das Rendsburger Wirtschaftsleben und das Leben des Verbandes über Jahrzehnte bestimmt haben. Immer wieder werden durch die Jahre die Familien Ahlmann, Ditting, Eggers, Entz, Heinemann, Koth, Möller, Rohwer, Storm erwähnt.

Für Neumünster lässt sich bedauerlicherweise die Gründung eines Verbandes der Art des Arbeitgeber-Verbandes Rendsburg von 1905 nicht nachweisen, obwohl man sie in der stark industriell geprägten Stadt annehmen muss. Aber von anderen Verbänden, die sich in Neumünster gebildet haben und im Laufe der Zeit mit dem Rendsburger Verband Verbindungen eingingen, wissen wir. Geschäftsführer jener Verbände war Dr. Paul Nagel, der das Verbandsbüro in seiner Wohnung, Rendsburger Straße 26, unterhielt. Im Wesentlichen handelte es sich um den "Arbeitgeberverband der Eisenindustrie Schleswig-Holsteins", der 1925 von Rendsburg nach Neumünster umgezogen war und 1926 umfirmierte in "Verband der Metallindustrie Schleswig-Holsteins e.V.". Mit diesem Verband war Dr. Paul Nagel bereits in der Rendsburger Bürogemeinschaft bestens vertraut gewesen. Nicht zuletzt durch ihn, den "alten Fahrensmann", der seit 1947 wieder in Rendsburg für den Verband tätig war, wuchsen Rendsburg und Neumünster organisatorisch im Rahmen des Verbandes enger zusammen. Diese Verbindung zwischen den beiden Wirtschaftsräumen führte zur Erweiterung des Verbandsgebietes, die ab 1948 durch die Namensänderung in "Arbeitgeberverband Rendsburg/Neumünster e.V." dokumentiert wurde. Und es blieb nicht bei der räumlichen Ausdehnung. Als der enge Zusammenhang zwischen Sozialpolitik und Wirtschaftspolitik deutlich wurde, erweiterte der Verband als einer der ersten in der Bundesrepublik und als erster in Schleswig-Holstein gegen den Widerstand der Industrie- und Handelskammern 1964 seinen Satzungszweck um die Wirtschaftspolitik und brachte das 1964 im Namen "Unternehmensverband" zum Ausdruck.

Nicht nur der äußere Weg der nacheinander, zum Teil mit größeren zeitlichen Abstän-den voneinander getrennt, ins Leben tretenden Verbände, die sich als eine fortlaufende Entwicklungslinie verstehen, ist bewegt; auch die inhaltlichen, räumlichen und strukturellen Veränderungen sind es. Verbände sind Reaktionen auf Begebenheiten in dem relevanten Umfeld, und sie suchen immer Antworten auf Fragen, die stets neu und in immer anderem Gewande an sie gestellt werden. Ob Verbände Veränderungen in ihrem Umfeld treffend wahrnehmen und ob sie die richtigen Antworten finden, lässt sich an der Mitgliederbewegung ablesen, einem Seismographen, an dem bei einem auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhenden Verband der Erfolg gemessen werden kann.

Zeittafel

1905 Gründung des "Arbeitgeber-Verbandes Rendsburg". Vorsitzender: Senator Hermann Koth, Bauunternehmer, Rendsburg.

1914 Eintragung in das Vereinsregister als "Arbeitgeber-Verband Rendsburg e.V.". Vorsitzender: Peter Hermann Eggers, Fabrikant, Chemische Düngerfabrik Rendsburg.

1920 Bildung einer Bürogemeinschaft "Vereinigung wirtschaftlicher Unternehmerver-bände für Rendsburg und Umgegend" mit: dem "Verein für Handel, Handwerk und Industrie", Rendsburg; dem "Verein landwirtschaftlicher Arbeitgeber für den Kreis Rendsburg e.V."; dem "Verband der Eisenindustrie Schleswig-Holstein e.V." (bis 1925); dem "Verein der Kohlenhändler des Kreises Rendsburg e.V.". Dr. Paul Fenn (1920-1924 und 1926-1934) sowie Dr. Paul Nagel (1924-1925) füh-ren die Geschäfte jeweils als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied. Büro: Bahnhofshotel Rendsburg (vorher: Schleuskuhle 38).

1934 Zwangsliquidation des Verbandes.

1947 Gründung des "Arbeitgeber-Verbandes Rendsburg e.V.". Vorsitzender: Dr. Werner Reidenbach, Geschäftsführer der Werft Nobiskrug GmbH, Rendsburg; Geschäftsführer: Dr. Paul Nagel, zugleich Geschäftsführer der weiteren Verbände der Bürogemeinschaft mit dem Büro Neue Kieler Land-straße 2, dann Holstenstraße 1, danach Prinzessinstraße 13.

1948 Satzungsänderung: Ausdehnung auf Neumünster mit dem veränderten Verbandsnamen "Arbeitgeber-Verband Rendsburg/Neumünster e.V.". Vorsitzender: Hans Julius Ahlmann, Geschäftsführender Gesellschafter der Ahlmann Carlshütte KG. Bildung einer Bürogemeinschaft mit dem "Arbeitgeberverband für die Chemische Industrie Schleswig-Holstein e.V.", der seine Geschäftstelle in Pinneberg aufgibt.

1950 Der "Landesverband Schleswig-Holsteinischer Arbeitgeberverbände e.V.", ein Zusammenschluss von Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbänden in Schleswig-Holstein, tritt der Bürogemeinschaft bei.

1951 Den Vorsitz des Verbandes übernimmt Friedrich Sensen, Kaufmännischer Direktor der Ahlmann Carlshütte KG, der zugleich Vorsitzender des Landesverbandes ist.

1955 Dr. Wolfgang de Haan wird zum Geschäftsführer bestellt, zugleich zum Hauptgeschäftsführer der weiteren Verbände der Bürogemeinschaft.

1957 Max Ehlbeck, Mitinhaber der Nortorfer Gusswerke Bestehorn & Ehlbeck, wird zum Vorsitzenden gewählt. Der "Studienkreis für Wirtschaft e.V.", Vorsitzende Frau Käthe Ahlmann, Geschäftsführer Dr. H.H. Krause, tritt der Bürogemeinschaft bei. Das Verbändebüro wird in das "Haus der Wirtschaft", Paradeplatz 10, verlegt.

1963 Kurt Bauer, Direktor der Aluminium- und Metallwerke Sörensen & Köster GmbH, Neumünster, wird zum Vorsitzenden gewählt.

1964 Erweiterung des Verbandszweckes auf die Wirtschaftspolitik und Umbenennung in "Unternehmensverband Rendsburg/Neumünster e.V.".

Der "Nordische Gerberverband", Hamburg, tritt dem Unternehmensverband korporativ nach dem Tode seines Geschäftsführers bei. Die Geschäftsführung des Arbeitgeber-Verbandes Rendsburg/Neumünster hatte zuvor während des Streiks in der Lederindustrie Hilfe geleistet.

1967 Errichtung einer Geschäftsstelle in Neumünster, Großflecken 37. Geschäftsführer: Klaus Haller. Die elektronische Datenverarbeitung hält ihren Einzug in die Unternehmen. Der Verband stellt eine quasi genossenschaftliche Lösung für die Mitglieder mit der Gründung einer Dienstleistungsgesellschaft bereit ("Wirtschafts-GmbH"), die ein Rechenzentrum für die Mitglieder des Verbandes betreibt. In die Bürogemeinschaft wird zusätzlich die "Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V." aufgenommen. Es handelt sich um einen Zusammenschluss des "Studienkreises für Wirtschaft" und des "Vereins zur Förderung der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V.", Kiel. Der Verein betreibt Bildungsarbeit für Mitarbeiter, aber darüber hinaus für alle Kreise der Gesellschaft.

1968 Ein eigenes Verbandsgebäude in Rendsburg, Adolf Steckel-Straße 17, wird bezogen, zugleich zur räumlichen Unterbringung des wachsenden Rechenzentrums.

1970 Werner Jegsen, Kaufmännischer Direktor der Ahlmann Carlshütte KG, wird zum Vorsitzenden gewählt.

1975 Dr. Klaus Murmann, Gründungsunternehmer der Sauer Getriebe Neumünster, wird zum Vorsitzenden gewählt. Er wird zugleich Präsident der "Vereinigung der Schleswig-Holsteinischen Unternehmensverbände e.V.", wie der Dachverband nunmehr heißt, und Vorsitzender der "Studien- und Fördergesellschaft der Schleswig-Holsteinischen Wirtschaft e.V.". Von 1986 bis 1996 ist er Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.

1976 Das Betriebsärztegesetz veranlasst den Verband, den Mitgliedern eine kostengünstige, kompetente Lösung zur Verfügung zu stellen: Gründung des "Werksarztzentrums Mittelholstein GmbH & Co KG" (WZM).

1985 Der Verband stiftet den Preis "Non mihi sed posteris" ("Nicht für mich, sondern für die Nachwelt"), benannt nach einer Devise Caspar von Salderns, der an besonders verdiente Persönlichkeiten verliehen werden soll. Erste Preisträger sind der Rendsburger Unternehmer Walter Krambeck und der Neumünsteraner Gewerkschafter Herbert Winkler. Der Preis besteht aus einer von Fritz Fleer geschaffenen Bronzeplastik.

1987 Hans Joachim Bovensiepen, Geschäftsführender Gesellschafter der Peter Wolters KG, Rendsburg, wird zum Vorsitzenden gewählt.

1990 Jochen Hahne wird zum Geschäftsführer bestellt, zugleich zum Hauptgeschäftsführer der weiteren Verbände der Bürogemeinschaft.

1993 Die zunehmende Bedeutung von größerräumigen Regionen (K.E.R.N) veranlasst den Verband zur Umgründung in "Unternehmensverband Mittelholstein e.V.". Der Verband trennt sich von seinen Dienstleistungsgesellschaften, nachdem die Marktsituationen eine weitere Beteiligung überflüssig gemacht haben.

1994 Ulrich Wachholtz, Verleger, Neumünster, wird zum Vorsitzenden gewählt.

1996 Jürgen Meineke, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg sowie des Arbeitgeberverbandes für die Chemische Industrie in Hamburg, wird im Zuge der sich entwickelnden länderübergreifenden Verbandsstrukturen Geschäftsführer und zugleich Hauptgeschäftsführer der weiteren Verbände der Bürogemeinschaft. Beginn grundlegender Veränderungen in der Bürogemeinschaft durch die Fusion der Schleswig-Holsteinischen und der Hamburger Landesvereinigungen und der beiden Arbeitgeberverbände für die Chemische Industrie.

2003 Gerd Kühl wird Geschäftsführer der Geschäftsstelle Neumünster und vertritt den Verband in allen überregionalen Angelegenheiten nach außen. Michael Thomas Fröhlich wird Geschäftsführer der Geschäftsstelle Rendsburg und ist zugleich stellvertretender Hauptgeschäftsführer der "Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein".

2004 Ruthard Drähne, Geschäftsführer der Hobby Wohnwagen GmbH, Fockbek, wird zum Vorsitzenden gewählt.

2005 Der Verband begeht sein 100jähriges Jubiläum im Rahmen einer Festveranstaltung im Rendsburger "Hohen Arsenal" vor über 600 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Festredner ist u.a. der Wirtschaftsminister des Landes Schleswig-Holstein, Dietrich Austermann.

2008 Jens van der Walle, Geschäftsführer der Werner Vollert Tiefbau GmbH & Co. KG aus Büdelsdorf, wird zum neuen Verbandsvorsitzenden und Nachfolger von Ruthard Drähne gewählt.